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Cezanne.Erich.Wilker.Museum

 

PAUL
CÉZANNE

Paul Cézanne war der wichtigste Wegbereiter der Modernen Kunst. Er fand als erster Künstler um 1875 eine Linie in der Bildkunst jenseits des Naturraumes, eine neue Form und Sprache wurde erstmals greifbar.

Dieser erste Schritt führte z.B. über Picasso, Matisse oder Kirchner zu einer weiteren Abstraktion des Naturraumes, die schließlich die erste „ungegenständliche“ Kunst sichtbar machte.

Sehen, Erkennen und Beschreibung unserer Wirklichkeit. Der Mensch macht, was er erkennt. So auch in der Kunst. Das Wesentliche der Erneuerung von Cézanne muss zur Realität führen, zu einer realen Betrachtung von Mensch, Raum und Wirklichkeit. Diese Neubeschreibung von Welt ist vergleichbar mit dem ersten Dialog eines Menschen vor 50.000 Jahren, als er ein Abbild seiner Wirklichkeit, den Naturraum, auf einer Höhlenwand darstellte.

Denkmal 50.000 Jahre Moderne Kunst.
Cézanne und seine Neufindung in einem erweiterten Rahmen zeitgeschichtlich verstehen: Die abstrakte Kunst unserer Zeit öffnet ein grundlegend neues Sinnbild unserer Welt und Wirklichkeit.

 

© Foto Cézanne Wikipedia
Paul Cézanne in seinem Atelier Les Lauves, 1904.
Foto von Émile Bernard

Weitere Informationen über Wikipedia
Paul Cézanne war ein französischer Maler. Er gab die illusionistische Fernwirkung auf und strebte eine Erneuerung klassischer Gestaltungsmethoden auf der Grundlage des impressionistischen Farbraumes und farbmodulatorischer Prinzipien an. Seine Malerei rief in der zeitgenössischen Kunstkritik Unverständnis und Spott hervor.

Aus der Vielzahl der nach Cézannes Tod sich an dessen Werk orientierenden Künstler sind im Besonderen Pablo Picasso, Henri Matisse, Georges Braque und André Derain zu nennen. Cézanne zählt mit seinen Werken aus kunsthistorischer Sicht zu den Wegbereitern der Klassischen Moderne. Picasso gestand, „er war für mich der einzige Meister …, er war eine Vaterfigur für uns: er war es, der uns Schutz bot.