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Die Wegbereiter
der Moderne

Parallel zur wissenschaftlichen Revolution entstand Mitte des 18. Jahrhunderts eine neue Kunstform, die heute als moderne Kunst bezeichnet wird.

Paul Cézanne löst sich als erster Künstler um 1850 von der Bindung des Naturraumes und formuliert erstmals eine Linie in der Bildkunst, die nicht mehr im Naturraum zu finden ist.

Henri Matisse löst die Farbe von dem Darstellungsprinzip des Naturraumes.

Pablo Picasso bezieht sich auf die “zweite Natur” von Paul Cézanne und macht 1907 das erste “ungegenständliche” Bild.
 
Da sich die Kunst der Wegbereiter der Moderne noch im Bewusstsein des traditionellen Abbildes des Naturraumes befand, wurde diese Abstraktion auch als “ungegenständlich” bezeichnet, was sie in Wirklichkeit nie war.
Erich Wilker überwindet die “ungegenständliche” Bildkunst mit der KONZEPT-Periode 1967. Er führt die indifferente Auflösung des Naturraumes der Wegbereiter der Moderne zu einem auf Vernunft und Wissen begründeten neuem “ABC” in der Darstellung  unserer Wirklichkeit.

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Fotos Wikipedia:
Cézanne
Paul Cézanne in seinem Atelier Les Lauves,
1904. Foto von Émile Bernard

Picasso 1953 in Mailand, Foto Paolo Monti
Matisse 1933, Fotograf Carl van Vechten