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1Model_1992
Modell vom
Erich Wilker Museum, 1992

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1Rohbau_1995
Umbau und Rohbau
Erich Wilker Museum, 1995

 

Bau des
Erich Wilker Museums

Das Erich Wilker Museum wurde 1991 von Erich Wilkers Sohn, Andreas Wilker, zunächst als Modell entworfen und ab 1992 von ihm eigenhändig gebaut. Erich Wilker konnte den Bau des Kunsthauses aus gesundheitlichen Gründen nur 2 mal besichtigen.

Das zunächst als Kunst- und Ausstellungshaus geplante, mediterran anmutende Museum ist eine Hommage und Andenken an Erich Wilker. Antike Steinböden, Holzsäulen und Türen spiegeln die zeitgeschichtliche Auseinandersetzung des Vaters. Nach dem Tod von Erich Wilker erfolgte im Jahr 2001 die Benennung zum Erich Wilker Haus.

Mit Veröffentlichung des Buches Erich Wilker und der Erkenntnis über die Bedeutung für die Bildkunst wurde das Erich Wilker Haus im Oktober 2006 zum Museum umbenannt. Durch die tatkräftige Unterstützung der Ehefrau des Künstlers, Gisela Wilker, konnte ein Konzept zur langfristigen Planung und dem Aufbau des Erich Wilker Museums realisiert werden.

Die Ausstellung und Präsentation wurde nach neuen, inhaltlichen Gesichtspunkten von 2005 bis 2013 verändert. Viele Impulse verdankt Andreas Wilker dem Interesse von Joseph van der Grinten. Nicht zuletzt bestärkte dieser Gedankenaustausch Andreas Wilker zu einer grundlegend neuen Ausrichtung der Ausstellung. Durch den Umbau findet auch das Frühwerk von Erich Wilker erstmals einen zentralen Platz im Museum.

Nach 24 Jahren wurde im Jahr 2014 das Museum und der Ausstellungsbereich fertig gestellt. Steinzeichnungen, Skulpturen und Wandmalereien von vor 30.000 Jahren, Christliche Bildkunst, Frührenaissance bis zur Moderne unserer Zeit, Joseph Beuys und Werke aktueller Künstler werden heute innerhalb einer sehr ansprechenden und informativen Präsentation, Kunst als Spiegelbild unseres Bewusstseins, gezeigt.

Das Erich Wilker Museum ist heute eine gemeinnützige, der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtung im Dienst der Wissenschaft und der Gesellschaft und keine kommerzielle, gewinnbringende Einrichtung. Im Zuge der freien Meinungsbildung sollen neue Gedanken zur Kunst unserer Zeit öffentlich bewusst gemacht und zur Diskussion gestellt werden.

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Museumsgründer Andreas Wilker