Erich Wilker
Das Jugendwerk 1947-1949

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Kurz nach dem Ende des zweiten Weltkrieges beschließt Erich Wilker mit 17 Jahren freischaffender Künstler zu werden.

Das Werk des 17-19 jährigen zählt heute zu dem Frühwerk post-moderner Bildkunst nach 1945. Das kleinformatige, vorwiegend gezeichnete Werk macht die Suche nach einem neuen Wirklichkeitsgehalt in der Bildkunst deutlich.

In vielen Studien “seziert” er die Kunst der Wegbereiter der Moderne, vornehmlich Cézanne, Matisse, Picasso und Kirchner. 1962 beschreibt Erich Wilker in “Europa nach der Abstraktion” die Notwendigkeit, dass nach der gegenstandslosen Bildkunst ein neuer Wirklichkeitsgehalt in der Bildkunst gefunden werden muß.